Fahrt ins romantische Rheingau

Am Samstag d, 17. September starteten wir zu einer Fahrt ins romantische Rheingau. Die erste Station war der Badeort Wiesbaden.

Aquae Mattiacorum – Die Quellen der Mattiaker. Bereits um 6 bis 15 n. Chr. errichteten die Römer hier ein Grenzkastell, was vermutlich wegen seiner Thermalquellen eine zivile Siedlung und Badekultur förderte. In dem Badeort waren bald der europäische Adel und berühmte Persönlichkeiten anzutreffen, nicht zuletzt sicherlich auch wegen der Spielbank. Nach einer 2-stündigen Stadtführung ging es ins Hotel.

Am 2. Tag ging es nach Assmannshausen. Von dort fuhren wir mit dem Schiff an der Burgruine Ehrenfels zur berühmten Weinstadt Rüdesheim. Beim Bummeln durch die weltberühmte Drosselgase konnten wir schöne Winkel, alte Fachwerkhäuser und gut geführte Gasthäuser erleben. Dann ging es mit der Seilbahn hinauf zum Niederwalddenkmal. Durch Zufall bekam ich bei einer englischsprachigen Führung das Denkmal erklärt. Im unteren Sockelbereich reicht “Vater Rhein” der “Mosel” das Friedenshorn, die es wohl an Frankreich weitergeben sollte.

Der 3. Tag war der Stadt Mainz und seiner über 2000-jährigen Geschichte gewidmet. Die Stadtführung begann mit der Besichtigung des bischöflichen Doms. Nach einem Spaziergang durch die Altstadt fuhren wir bei Schiersten über den Rhein durch den Naturpark Rhein-Taunus-Bad Schwalbach, auf der Bäderstraße ins Kahntal bei Nassau nach Bad Ems. Hier konnten wir uns noch die Stadt und die Bäderarchitektur anschauen, bevor es wieder nach Hause ging.

Bild: Die Reisegruppe am Schiffsanleger Assmannshausen. Foto: Dieter Schönemann