Der diesjährige Cord Borgentrick Stein geht an Museumschefin Katja Lembke

Ehrenamtspreis wird nun seit 15 Jahren von Hannover und dem HBN vergeben Auch im Jahr 2023 versammelten sich an der Heimatpflege und dem Ehrenamt interessierte Bürger am Abend des 24. November wieder im Gartensaal des Neuen Rathaus . Hier verliehen der Heimatbund Niedersachsen (HBN) und die Landeshauptstadt Hannover gemeinsam den Cord Borgentrick Preis, der nun zum dritten Mal an eine Frau ging: Diesjährige Preisträgerin ist die Direktorin des Niedersächsischen Landesmuseums, die Archäologin Prof. Dr. Katja Lembke. Mit dem Cord-Borgentrick Stein würdigen die Stadt Hannover und der HBN seit dem Jahr 2009 Persönlichkeiten, die auf de m Gebiet der Kultur, des Natur oder Denkmalschutzes oder der Erforschung der Stadtgeschichte etwas Besonderes geleistet haben bzw. das Ansehen Hannovers förderten. Der Name des Preises bezieht sich dabei auf den Ölschläger Cord Borgentrick, der am 24. November 1490 durch Mut, Wachsamkeit und Zivilcourage seine Heimatstadt Hannover vor der Überrumpelung und Zerstörung durch feindliche Truppen

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Der Borgentrickpreis 2022 geht an den Journalisten und Historiker Simon Benne

Feierstunde von Landeshauptstadt und Heimatbund Niedersachsen Zum 14. Mal wurde an einem 24. November im Gartensaal des Neuen Rathauses von Hannover ein Cord-Borgentrick-Preis verliehen. Mit dieser Auszeichnung wird traditionell eine Persönlichkeit geehrt, die sich um Natur- oder Denkmalschutz, Stadtgeschichte oder Chronistenpflicht verdient gemacht hat. 2022 bekam diesen Preis der aus Laatzen stammende Historiker und HAZ-Redakteur Simon Benne. Die musikalische Umrahmung oblag dabei zwei Töchtern des Geehrten: Charlotte Benne zeigte an der Violine und Anna am Cello ihr Können. In seiner Begrüßung freute sich sodann HBN-Präsident Heinz-Siegfried Strelow über die Anwesenheit von nicht weniger als acht früheren Borgentrick-Preisträgern. Er ging sodann weniger auf Cord Borgentrick ein („weil diese Geschichte hier im Saal jeder schon kennt“), sondern erinnerte an die Historie der „Brüder“ des Döhrener Turms: den 1387 erstmals urkundlich erwähnten Pferdeturm, an dem sich bis zum Abriss für das Eisstadion 1954 eine Gastwirtschaft befand, an den 1392 erbauten Lindener Turm, der 1651

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